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2018 Weltgebetstag aus Surinam

21.1ArtworkGottes Schöpfung ist sehr gut

Dies ist der Titel, den die Frauen aus Surinam für die Liturgie 2018 auswählten. Sie erheben die Stimme, um uns daran zu erinnern, dass wir Menschen die VerwalterInnen der Schöpfung Gottes und somit auch verpflichtet sind, dafür Sorge zu tragen. Der von ihnen gewählte Bibeltext, 1. Buch Mose/Genesis Kapitel 1, Verse 1-31, lässt uns Halt machen und uns über das von Gott geschaffene Wunder meditieren.

Sorge tragen zu unserem Planeten, zum Wasser von der Quelle bis zu den Meeren, ein Gut, das wir in unserem Land im Gegensatz zu vielen anderen Gegenden noch ausreichend haben, der Luft, ohne die nichts am Leben bleibt, den Pflanzen, die uns ernähren und beschützen, ganz besonders aber zu unseren Mitmenschen in nah und fern. Jetzt, wo die Vereinbarung zum Klimawandel von mehr als 180 Ländern unterzeichnet wurde, müssen auch Taten folgen, von den Regierungen wie auch von jedem Einzelnen.

Surinam hat eine lange und abwechslungsreiche Geschichte, die bis auf 3000 vor Christus zurückgeht, als die ersten Indios das Gebiet besiedelten. Es folgten die Arawaks,  die Kariben und

viele andere Stämme. Christophel Columbus entdeckte 1498 die Küste. Später folgten die Engländerund die Niederländer, die bis 1973 das Sagen hatten. Lange Zeit wurden Sklaven aus den niederländischen Kolonien für die Arbeit auf den Plantagen von Asien und Afrika ins Land gebracht. Später lebten diese Menschen als freie Bürger in den Kolonien. So ist es nicht erstaunlich, dass heute in Surinam eine multikulturelle und multiethnische Bevölkerung anzutreffen ist.

Die Landessprache von Surinam ist auch heute noch Niederländisch, doch daneben werden die Kreolsprache Sranan-Tongo oder Englisch gesprochen. Wie einer unserer leitenden Grundsätze bekräftigt: Die Wurzel des Gebets liegt im Hören auf Gott und auf den Nächsten. In der Liturgiefeier hören wir den multikulturellen und multiethnischen Menschen in Surinam zu. Sie nehmen uns mit in ihre Gemeinschaft und lassen uns ihre Sorgen hören. Lassen wir uns auf das neue Abenteuer mit allen Sinnen ein und bitten "Herr, Gott, höre unser Gebet. Masra Gado, arki wi begi!"


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